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Schönbusch

Gartendenkmalpflege

Der Schönbusch umfasst heute eine Fläche von rund 168 ha. Die gesamte Parkanlage wird seit Jahrzehnten von dem verwaltungseigenen Gartenpersonal im Schönbusch gepflegt. Dazu gehören unter anderem die ständige Erneuerung der über 20 km langen Parkwege, das Mähen der Wiesen, die winterliche Auslichtung der Gehölzbestände, der Heckenschnitt des Irrgartens sowie die Pflege der Parkgewässer und ihrer Ufer.

 

Bild: Teufelsbrücke

 

In einer so großen Parkanlage finden neben der kontinuierlichen Pflege auch immer wieder Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten statt, um die Substanz des Gartendenkmals und seiner Baudenkmale zu erhalten. In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Verbesserungen und Sanierungen in Angriff genommen. So konnten zwischen 2005 und 2008 die Sanierung und der teilweise Neubau des Besucherparkplatzes realisiert und der Irrgarten instandgesetzt werden. Im gleichen Zeitraum wurden das Waagehäuschen und die Teufelsbrücke erneuert. Letztere zeigt seither wieder ihren weißen Farbanstrich. In den darauffolgenden Jahren wurde auf historischem Standort am ehemaligen Südufer des Oberen Sees nach historischem Vorbild eine große Silberpappel nachgepflanzt und mit einer weißen Rundbank versehen. Es erfolgte eine Fassadensanierung des Speisesaals und der Irrgarten erhielt eine neue Aussichtsplattform.

 

Bild: Aussichtsturm

Zudem wurde der historische Aussichtsturm auf den „Bergen“ mit dem wiederaufgesetzten Zinnenkranz und der ursprünglichen Quaderbemalung wiederhergestellt. Im Eingangsbereich entstand zur Verbesserung des Besucherservice ein neuer Fahrradstellplatz mit Gepäckschließfächern. Ebenso konnte der neue Erlebnisspielplatz am Rande des Biergartens eröffnet werden. Er fügt sich mit seinen Spielgeräten aus unbehandelten Baumstämmen gut in das Denkmalensemble ein.

Seit 2017 werden die Parkwege sukzessive saniert und teilweise entsprechend des ursprünglichen Verlaufs wiederhergestellt. Eine bedeutende Plangrundlage stellt dabei eine Katasteraufnahme aus dem Jahre 1846 dar, die den damaligen Parkzustand relativ genau wiedergibt.


 
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